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Bodo und sein Wehr

Bodenwöhr besteht aus 12 Ortsteilen. Urkundlich erwähnt wurde Bodenwöhr erstmals im Jahre 1123 mit dem Namen ,,Potenwer". Doch woher kommt sein Name?  Bodenwöhr hat seinen Ursprung einem Wehr oder Staudamm zur Nutzung der Wasserkraft zu verdanken, den ein Mann namens Bodo oder Poto anlegte. Der Name von Bodenwöhr taucht erstmals in einer Urkunde des Klosters Ensdorf auf, das hier Grund und Boden besaß. Viel später erst wird ein Eisenhammer erwähnt, der wegen seiner Lage auch ,,Weichselbrunner Hammer" genannt wurde.

 

 

Dieser Hammer wurde noch vor 1464 nach Bodenwöhr verlegt. Der Eisenhammer wechselte mehrmals den Besitzer. Als in Bruck neue Erzvorkommen (aus Erz wird Eisen erzeugt) entdeckt wurden, errichtete man in Bodenwöhr einen Schmelzofen. Daraus entwickelte sich ein Hüttenwerk.

 

 

Bis zu seiner Stilllegung im Jahre 1971 werden dort hauptsächlich Gussbadewannen und Ölöfen hergestellt.

Um das Hüttenwerk entstanden auch Wohnsiedelungen und Betriebe. Der Ortsteil Blechhammer entstand 1760.

 

(Oskar Duschinger)

 

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