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Quarantäneregeln

 

Umgang mit Infektionsfällen an Schulen (Stand: 21.04.2022)


 

1. Isolation von infizierten Personen
Durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person mittels Nukleinsäuretest oder Antigentest positiv getestete
Personen müssen sich weiterhin unverzüglich nach der Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Isolation begeben. Die Verpflichtung ergibt sich unmittelbar aus der AV Isolation; eine gesonderte Anordnung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ist nicht erforderlich. Im Übrigen gelten die Regelungen in § 4 der 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (16. BayIfSMV) und die Ausführungen unter
Ziffer 1 des KMS vom 01.02.2022 weiter.

 

Neu ist, dass die Dauer der Isolation verkürzt bzw. vereinheitlicht wurde:

  • Eine positiv getestete Person ist grundsätzlich mindestens fünf Tage in Isolation. Beginn der Isolation ist der Tag, an dem die positive Testung bekannt wurde.
  • Die Isolation endet dann, wenn seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht.
  • Liegt an Tag fünf der Isolation also keine Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden vor, dauert die Isolation zunächst weiter an, bis seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt, höchstens aber bis zum Ablauf von zehn Tagen.
  • Eine Freitestung ist nicht erforderlich.
  • Wird nach einem mittels zertifiziertem Antigentest ermittelten positiven Testergebnis ein PCR-Test durchgeführt, endet die Isolation, sofern der PCR-Test ein negatives Testergebnis aufweist.

Schülerinnen und Schüler können unmittelbar nach Ablauf der jeweiligen  Isolationsdauer in den Schulbetrieb zurückkehren.

 

2. Kontaktpersonen: Aufhebung von Quarantäneverpflichtungen


Die AV Isolation begründet mit Wirkung zum 13.04.2022 keine verpflichtende Quarantäne für Kontaktpersonen mehr. Diese besuchen also ab sofort regulär die Schule, sofern keine direkte abweichende Einzelfallanordnung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorliegt. Ausgehend von den Empfehlungen des StMGP zu Kontaktpersonen wird auf die bekannten Hygienemaßnahmen wie Abstandhalten oder das Tragen
einer Maske hingewiesen, die dabei helfen, ggfs. die Ansteckungsgefahr für andere zu reduzieren. Das StMGP empfiehlt Kontaktpersonen
auch, sich fünf Tage lang täglich selbst zu testen. Vorsorglich machen wir Sie darauf aufmerksam, dass diese Selbsttestungen freiwillig und eigenverantwortlich zu Hause erfolgen. Die Schulen stellen hierfür keine Selbsttests zur Verfügung. Alternativ kann auch das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen wahrgenommen werden.

 

3. Vorgehen bei einer Häufung von isolationsbedingten Abwesenheiten


Sollte es in einer Klasse oder einem Kurs zu einer isolationsbedingten Abwesenheit von etwa der Hälfte der Schülerinnen und Schüler kommen,
bleibt es bei den schulorganisatorischen Empfehlungen unter Ziffer 2 des KMS vom 01.02.2022. Aufgrund der aktuellen pandemischen Entwicklung und der angepassten Isolations- und Quarantäneanordnungen ist aber derzeit davon auszugehen, dass eine solche Häufung lediglich vereinzelt auftreten wird.

Abschließend ist ganz allgemein noch darauf hinzuweisen, dass Anordnungen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörden selbstverständlich und wie bisher unberührt bleiben. D. h. im Einzelfall kann es auch zu abweichenden Isolations- und Quarantäneentscheidungen kommen.

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