Sozialerziehung/Gewaltprävention

Sozialerziehung/Gewaltprävention

 

Im kommenden Schuljahr ist die Erstellung eines schulspezifischen Konzepts zur Sozialerziehung und Gewaltprävention geplant: Hierfür werden alle bisher bereits etablierten Elemente aus diesem Bereich gesammelt, gegebenenfalls überarbeitet und/oder ergänzt.

 

In den einzelnen Fächern,  in der Unterrichtsgestaltung, über unterschiedliche Aktionen im Bereich des Schullebens sowie über die Kooperation mit geeigneten Erziehungspartnern möchten wir Sozialerziehung konzeptuell und konsequent in unseren schulischen und unterrichtlichen Alltag integrieren.

 

Im folgenden sehen Sie eine Auswahl der derzeit vorliegenden Elemente:

 

Schulhausordnung

 

Hier finden Sie die derzeit gültige Schulhausordnung:

Schul- und Hausordnung

 

 

Integration: Vielfalt der Kulturen und Religionen

 

An unserer Schule leben Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägungen und Erfahrungen.

 

Als Grundlage zur Schaffung und Wahrung eines von Toleranz, Akzeptanz und Offenheit geprägten Miteinanders dient das folgende schulspezifische Kompendium:  

Religion Info

 

 

Mobbing: Prävention und Intervention

 

Um Mobbing möglichst frühzeitig zu stoppen, möchten wir zunächst primär den No-Blame-Approach umsetzen und unser Repertoire an geeigneten Methoden sukzessive erweitern:

 

No Blame-Approach: Ein Mobbing-Interventions-Programm ohne Schuldzuweisungen

 

Der No-Blame-Approach ist eine seit Anfang 2000 in Deutschland erfolgreich angewandte Methode, um Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen.

Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für den betroffenen Schüler/die betroffene Schülerin zu finden und ihr Leiden zu beenden.

Die Wirksamkeit liegt darin begründet, dass die am Mobbing beteiligten Schülerinnen und Schüler in einen Gruppenprozess einbezogen werden, der darauf zielt, die Mobbing-Handlungen zu stoppen.

Auf Schuldzuweisungen und Strafen wird verzichtet.

Die praktischen Erfahrungen mit diesem Ansatz zeigen, dass Mobbing in vielen Fällen innerhalb von 14 Tagen gestoppt werden kann.

 

http://www.no-blame-approach.de/

 

 

Schulversammlung

 

Für das kommende Schuljahr haben wir uns entschlossen, eine regelmäßig stattfindende Schulversammlung durchzuführen, um mit dieser gemeinschaftsstiftenden und begegnungsfördernden Maßnahme die positive Atmosphäre an der Schule weiterhin zu unterstützen. 

 

 Ziele dieser Maßnahme sind außerdem:

 

* Veranschaulichung des Wertes positiver sozialer Normen

 

* Entwicklung einer Beteiligungskultur, Erfahrung von demokratischem Lernen

 

* Unterstützung des Zusammengehörigkeitsgefühls und des Selbstvertrauens

 

* Erleben von Wertschätzung und Wirksamkeit

 

* Entwicklung von Personal- und Sozialkompetenz bei der Planung, Organisation und  

  Durchführung der Schulversammlungen

 

 

Die erste Versammlung dieser Art fand noch zum Ende des laufenden Schuljahrs statt, im kommenden Schuljahr ist geplant, einen praktikablen Modus zu erarbeiten. und zu etablieren.

 

Inhaltlich ist geplant, möglichst viele Mitglieder der Schulgemeinschaft in die aktuellen Geschehnisse der Schule mit einzubeziehen, Einzel- oder Gruppenleistungen zu würdigen und das Selbstvertrauen durch das Vortragen vor einer großen Gruppe zu stärken.

Bei Bedarf sollen Verhaltensregeln aufgegriffen oder Aktionen und Projekte vorgestellt werden.

 

 

Auf dieser Seite werde wir Sie über den Fortgang des Entwicklungsprozesses in diesem Bereich informieren.