Konzepte

Schulspezifisches Konzept zur Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Kooperation Eltern – Schule (KESCH)

 

https://www.km.bayern.de/epaper/AKZENT_Elternarbeit/files/assets/common/downloads/publication.pdf

 

Zu Beginn des SJs 16/17 wurde innerhalb des Kollegiums begonnen, ein KESCH-Konzept zu erarbeiten. Das nachfolgende Konzept ist das vorläufige Ergebnis, das kontinuierlich überarbeitet und weiterentwickelt wird.

 

A. Leitgedanken

 

Leitbild und Schulmotto der GS Bodenwöhr verdeutlichen unsere grundsätzliche Haltung  angesichts der Vielfalt von neuen Anforderungen und Aufgaben, denen wir täglich begegnen und innerhalb derer wir uns als zeitgemäß agierende Schule positionieren wollen:

 

Die Basis sämtlicher Überlegungen ist  das Bestreben, neuen Impulsen aufgeschlossen zu begegnen,  sich neuen Herausforderungen optimistisch zu stellen und über die Integration in bewährte Strukturen im Sinne einer "lernenden Organisation" sich stetig weiterzuentwickeln.

 

Das Ziel, Betroffene zu Beteiligten zu machen, veranlasst uns,  Netzwerke und Kooperationen einzugehen und auf diese Weise ein  Schulprofil zu erarbeiten, mit dem sich Schüler wie Lehrer und Eltern identifizieren können. 

 

Die Qualitätsbereiche Kommunikation und Kooperation, Gemeinschaft und Mitsprache stellen den Rahmen dar, innerhalb derer wir Ziele und Maßnahmen zielgerichtet sammeln und umsetzen.

 

B. Schulspezifische Gegebenheiten:

An unserer Schule werden 125 Schülerinnen und Schüler in sechs jahrgangskombinierten Klassen unterrichtet. Die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft ist heterogen, jedoch überwiegt der Anteil von Kindern aus der z.T. gehobenen Mittelschicht. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund beträgt aktuell 26 %. Die Schule stellt innerhalb des Ortes eine feste soziale Größe dar und ist traditionell eng verbunden mit einer beachtlichen Anzahl fester externer Partner wie etwa unterschiedliche Vereine, etc.. Auch erhält die Schule engagierte Unterstützung durch die Gemeinde sowie durch den Elternbeirat und den Förderverein. Die Kooperation mit dem Kindergarten ist sehr konstruktiv und eng, ebenso wie mit dem der Schule angegliederten Hort, den rund 40 Schülerinnen und Schüler besuchen.

 
Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierenden Elternarbeit

 

Qualitätsbereich

Gemeinschaft:

 

Alle Eltern fühlen sich als Teil der Schulgemeinschaft wohl, wertgeschätzt und für die gemeinsamen Ziele verantwortlich.

 

Sicherungsziele

 

  • Die Schulgemeinschaft ist von gegenseitigem Respekt geprägt und schließt alle Beteiligten ein.

 

Entwicklungsziele

  • In der Schule herrscht eine einladende, freundliche und wertschätzende Atmosphäre.

 

  • Die Schule wird von einem gemeinsamen Selbstverständnis getragen.

 

Laufende Maßnahmen

 

 

  • Schuleinschreibung unter Beteiligung und in Absprache mit allen Beteiligten der Schulgemeinschaft

 

  • Brief der Erstklasslehrkräfte an die zukünftigen Erstklasskinder

 

  • Begrüßung der Erstklasskinder und deren Eltern am ersten Schultag durch die gesamte Schulgemeinschaft

 

  • Verabschiedung der Viertklasskinder durch die gesamte Schulgemeinde

 

  • Elternabende zu relevanten Themen; Aufgreifen von Vorschlägen aus der Elternschaft

 

  • Catering bei Veranstaltungen an der Schule durch die Elternvertreter

 

  • Gemeinsame Planung, Organisation und Durchführung von diversen Aktionen im Jahreskreis sowie von Schulfesten

 

Geplante Maßnahmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Kommunikation des schuleigenen Leitbildes nach innen und außen, Einsatz zur profilbildenden Wirkung

 

  • Erarbeitung eines Konzepts zur Sozialerziehung und Gewaltprävention (in Kooperation mit dem Hort, unter Einbeziehung der Eltern)

 

  • Entwicklung eines zeitgemäßen, kommunikationsfreundlichen Raumkonzepts (Elternsprechzimmer)gemeinsam mit dem Sachaufwandsträger

 

  • Schul-T-Shirts mit Logo

 

  • Institutionalisierung von Schulfesten

  • indikatoren
  • Transparente Kommunikation des Leitbildes und Schulprofils über die unterschiedlichen Kanäle, corporate identity, Bekanntheit/ Bewusstheit von Leitbild und Schulprofil innerhalb der Elternschaft

 

  • Wirksamkeit des institutionsübergreifenden Konzepts zur Sozialerziehung und Gewaltprävention

 

  • Umsetzung des intendierten Raumkonzepts, Existenz und Nutzung eines adäquaten Elternsprechzimmers

 

  • Transparent kommunizierter Turnus von Schulfesten

 

Evaluation

 

  • Durchführung von Befragungen (Leitbild/Schulprofil, Konzept Sozialerziehung und Gewaltprävention)

 


 

 

Qualitätsbereich

 

Kommunikation:

Eltern und Lehrkräfte informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist.

 

Sicherungsziele

 

  • Schule, Eltern und Elternvertreter pflegen einen regelmäßigen, auch anlassunabhängigen Informationsaustausch

 

  • Schule und Eltern nutzen vielfältige Kommunikationswege und – formen zur gegenseitigen Information

 

  • Die Schule ist über die besonderen Lernvoraussetzungen der Kinder und – soweit dies für ihre individuelle Förderung bedeutsam ist – über ihre außerschulische Lebenssituation informiert

 

  • Es gibt klare, den Eltern bekannte innerschulische Zuständigkeiten für die Kommunikation

 

Entwicklungsziele

 

  • Ausbau der Informationswege, auch hinsichtlich mittel- und längerfristiger Termine: Homepage

 

Laufende Maßnahmen

 

 

 

  • Elternabende zu relevanten Themen (Einschulung, Übertritt, Schulentwicklung,..)

 

  • Vielfältige Kommunikationswege: e-mail: , whatsapp, Telefon

 

  • Flexibilität: Tür- und Angelgespräche vor Schulbeginn, Elternsprechtage und LEGs mit Wahlmöglichkeit des Temins, Sprechstunden-Flexibilität, Telefonkontakt

 

  • Regelmäßiger Informationsfluss: Elternbriefe, Infotafeln im Eingangsbereich, Pressemitteilungen, gegenseitiger Austausch über das schuleigene Hausaufgabenheft

 

  • Kontinuierlicher Austausch mit dem Hort (jour fixes, situativ), Gemeinsame Elterngespräche, Abstimmung von Zielen und Maßnahmen

 

Geplante Maßnahmen

 

  • Neugestaltung der Homepage zur Informationsweitergabe, eigene Bereiche für Elternbeirat, Förderverein, Hort  --->  erledigt im SJ 16/17

 

Indikatoren

 

  • Vielfältige Nutzung aller Kommunikationswege, reger Austausch mit möglichst vielen Eltern

 

  • Teilnahme möglichst vieler Eltern an den angebotenen Veranstaltungen

 

  • Besuchszahlen der Homepage

 

Evaluation

 

  • Befragung (Informationsfluss)


 


 

Qualitätsbereich

 

Kooperation: Eltern und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam und kontinuierlich am Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schülerinnen und Schüler

 

Sicherungsziele

 

  • Die Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt systematisch und koordiniert in Verantwortung der Schule. Die Schülerinnen und Schüler sind altersadäquat mit einbezogen

 

  • Die Eltern unterstützen sich gegenseitig. Ebenso unterstützen sie das häusliche Lernen ihrer Kinder. Sie werden diesbezüglich von der Schule beraten

 

  • Die Schulgemeinschaft ist mit Erziehungs- und Bildungspartnern in Gemeinde und Region vernetzt

 

Entwicklungsziele

  • Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Art und Weise am schulischen Geschehen und bringen ihre Stärken und Ressourcen mit ein

 

Laufende Maßnahmen

 

  • Beratung und Information der Eltern hinsichtlich sämtlicher erziehlicher und schulischer Belange in Kooperation mit den jeweiligen Bildungs- und Erziehungspartnern (Kiga, Hort, Beratungslehrkraft, Schulpsychologin)

 

  • Durchführung der LEGs unter Einbezug der Eltern (individuelle Zielvereinbarungen): Bestätigung durch Unterschrift

 

Geplante Maßnahmen

 

  • Entwicklung eines schuleigenen Curriculums Lernen lernen (L)/Portfolio Lernstrategien (S)

 

  • Überarbeitung der Schulhausordnung, Einbezug der Eltern und Schüler (Vertrag)

 

  • Einbezug spezifischer Kompetenzen der Eltern über schriftliche Abfrage/Anlegen eines entsprechenden Pools

 

Indikatoren

 

  • Existenz eines schuleigenen Curriculums Lernen lernen (L)/ Portfolios Lernen lernen (S) und Implementierung der erarbeiteten Lernstrategien in den schulischen Alltag

 

  • Existenz und Nutzung eines Systems zur Eruierung und Nutzung

 

Evaluation

 

  • Befragung (Lernstrategien)


 

Qualitätsbereich

Mitsprache:

Die Eltern nehmen ihre rechtlich geregelten Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten wahr. Sie können sich darüber hinaus in geeigneter Weise einbringen.

 

Sicherungsziele

 

 

  • Die Schule informiert die Eltern ausreichend über ihre Mitspracherechte und –möglichkeiten. Sie ermuntert alle Eltern, diese zu nutzen.

 

  • Eltern aus allen Schichten und Gruppen sind in den Elterngremien vertreten.

 

  • Elternvertreter und Eltern beteiligen sich an Schulentwicklungsprozessen

 

Entwicklungsziele

 

 

 

  • Elternvertreter ergreifen Maßnahmen, um die Anliegen und Interessen aller Eltern zu erfahren und zu vertreten

 

  • Elternvertreter wirken in externen Netzwerken der Schule mit

 

Laufende Maßnahmen

 

 

  • Teilnahme der Schulleitung an den Elternbeiratssitzungen, Information über laufende und anstehende Entscheidungen und Planungen, Einbezug des EB

 

  • Elternbeirat ( Einführung LEG, Bewerbung Flexible Grundschule --> SJ 16/17)

 

  • Befragungen (z.B. Pausenverkauf)/Feedback (z.B. LEG)

 

Geplante Maßnahmen

 

  • Feedback institutionalisieren und Ergebnisse gezielt in den Schulentwicklungsprozess integrieren

 

Indikatoren

 

 

  • Anwesenheitsliste/Protokolle von EB-Sitzungen

Evaluation

 

  • Befragung